Willkommen…

…bei der APH, der Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie & Psychosomatik Hamburg e. V. und der Akademie für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse Hamburg, APH gGmbH.

Seit 1990 bietet die APH gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Aus- und Weiterbildung für ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen und SozialpädagogInnen in folgenden Bereichen an:

  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Erwachsene sowie Kinder –und Jugendliche)
  • Psychoanalyse (Erwachsene sowie Kinder- und Jugendliche)
  • Gruppenpsychotherapie

Die APH ist ein Aus- und Weiterbildungsinstitut mit der staatlichen Anerkennung (nach Psychotherapeutengesetz und gemäß der Hamburger Ärztekammer) und freies Institut der DGPT.

Außerdem werden vom Beirat der APH für bereits Approbierte (akkreditierte) Fortbildungsveranstaltungen angeboten, die auch KandidatInnen und interessierten Laien offen stehen.

Die APH hat eine schulenübergreifende, integrative Ausrichtung. Das bedeutet, dass die verschiedenen relevanten psychoanalytischen Schulen und Strömungen in Theorie und Praxis repräsentiert sind. Auch das gemeinsame Lehren und Lernen von Psychologen, Pädagogen und Ärzten ist uns in langer Tradition sehr wichtig.

Es besteht eine langjährige und positive Kooperation mit den ansässigen psychosomatischen Kliniken und Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, so dass gute Möglichkeiten für die ausbildungsrelevanten Praktika gegeben sind.

Aktuelle Informationen

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation überdenken wir kontinuierlich alle Veranstaltungen.

Momentan sind geplant:

APH GOES METROPOLIS
Fortbildung mit Film in Zusammenarbeit mit dem Hamburger METROPOLIS Kino

„Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader 2021


Freitag 20. Januar 2023 von 19:00 – 22:00 Uhr
Dr. med. Gabriele Ramin, Hamburg

Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin (DGPM), in eigener Praxis seit 1986 in Hamburg. Fachärztin f. Kinderheilkunde bis 1979, Mehrjährige Arbeit mit Drogenabhängigen und in psychosomatisch-psychiatrischer Klinik. Gestaltpsychotherapeutische Ausbildungen am Fritz Perls Institut und in USA bei E. und M. Polster. Tiefenpsychol.-fundierte Weiterbildung am Weiterbildungskreis Bad Wildungen. Fortbildung in neoreichianischer Körpertherapie und Psychoanalyse. Dozentin/Supervisorin/Lehrtherapeutin an der APH (Arbeitsgemeinschaft für Integrative Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik Hamburg), und dem IfP Institut für Psychotherapie der Universität Hamburg und dem Hafeninstitut für Psychotherapie der Medical
School Hamburg) Tom, ein humanoider Roboter, ist darauf programmiert, eine Frau glücklich zu machen und tut das auf eine eher antiquierte und wohl erzogene Art. Die Wissenschaftlerin Alma nimmt an einem dreiwöchigen Forschungsprogramm teil, um diese Humanoiden zu erforschen. Die beiden kommen einander näher und verändern den jeweils anderen. Spannend i.S. der Tiefenpsychologie ist an diesem preisgekrönten Film, dass hier eine innere Abhängigkeit von zwei Wesen dargestellt wird, indem Tom sich zum Werkzeug der phantasierten narzisstischen Wünsche seiner Kontrahentin Alma macht und diese das auf die Dauer unerträglich findet, weil sie kein wahres Gegenüber für ihre Beziehungswünsche findet. Insofern sind wir mitten in den Beziehungsdramen der heutigen Zeit, wo der Wunsch nach Authentizität und Selbst-Objekt-Differenzierung, in der sich jeder von beiden als getrenntes, unabhängig fühlendes Wesen erleben könnte, nicht erfüllt werden kann.

Bitte lesen Sie dazu auch im Programm des METROPLIS KINO weitere Informationen.


Teilnehmerzahl: unbegrenzt
Anmeldung: erforderlich
Ort: Metropolis Kino – Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
Gebühr: 9€
Fortbildungspunkte: 3

zur Anmeldung


ONLINE-Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Mentalisierungsmodell & Psychoanalyse – Zeitenwende auch für Psychotherapeuten?“


Freitag 03. Februar 2023 von 20:00 – 22:00 Uhr
Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath Arzt für Psychosomatik und Psychotherapie, langjährig Professor an der Universität Witten/Herdecke, jetzt in Privtapraxis in Köln tätig. Er war Leiter der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am EVK Bergisch Gladbach. Gründungsmitglied des MBT-D-A-CH, der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Tageskliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G); Mitglied der DPV, IPA und DGPT sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM). Er ist Gruppenlehranalytiker (D3G), zusammen mit Yvonne Brandl Vorsitzender des Instituts für Gruppenanalyse und Mentalisieren (IGAM), Autor von zahlreichen Publikationen zur Psychoanalyse, Psychosomatik, Gruppenanalyse und MBT sowie MBT-G. Herausgeber der Reihe „Mentalisieren in Klinik und Praxis“ sowie Autor des „Lehrbuchs Mentalisieren – Psychotherapien wirksam gestalten“ bei Klett-Cotta.


Innovationen in psychoanalytischer Theorie und Technik werden in der psychoanalytischen Gemeinschaft schnell von defensivem epistemischem Misstrauen kommentiert („Was hat das noch
mit Psychoanalyse zu tun?“). Insofern bewegen sich Mentalisierungstheorie und Psychoanalyse bisher in einem Spannungsfeld, das sich u.a. darin ausdrückt, dass MBT und MBT-G an analytischen und tiefenpsychologischen Ausund Weiterbildungsinstituten bisher wenig gelehrt werden. Mit dem Vortrag werden die Ursprünge der mentalisierungsbasierten Therapie (MBT) und ihre Kompatibilität mit der Objektbeziehungstheorie und relationalen Psychoanalyse untersucht. Ebenso werden neuere Entwicklungen im psychoanalytischen Denken und ihre Beziehung zum
Mentalisierungsmodell berücksichtigt, insbesondere die Betonung des Prozesses im Hier und Jetzt und der prä-mentalistischen Modi.

 

Teilnehmerzahl: unbegrenzt
Anmeldung: erforderlich
Ort: ZOOM
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

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Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Todesthemen in der Psychotherapie – Tod und Sterben im Kontext psychodynamischer Behandlungen“

Samstag 10. März 2023 von 10:00 – 15:00 Uhr 

Prof. Dr.phil. Ralf T. Vogel

Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker und Verhaltenstherapeut, Lehranalytiker (DGAP, DGPT), Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor in privater Praxis in Ingolstadt Dozent und Lehranalytiker am C. G. Jung-Institut München, Dozent und Supervisor an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten, Honorarprofessor für Psychotherapie und Psychoanalyse an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, Mitglied verschiedener nationaler und internationaler psychotherapeutischer Gremien, Wissenschaftlicher Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen.


Themen im Umkreis des Todes sind alltäglich in der psychotherapeutischen Arbeit und werden doch in psychodynamischer Wissenschaft und Ausbildung bisweilen stiefmütterlich behandelt. Der
praxisorientierte Vortrag beschreibt einige konkrete Problemstellungen im Umgang mit den Todesthemen im therapeutischen Alltag und gibt Hilfestellung zur persönlichen Annäherung der
TherapeutInnen, aus der sich schließlich die jeweils passenden psychotherapeutischen Methoden entwickeln.

Teilnehmerzahl: max. 50 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 80 €
APH-Mitglieder: 60 €
WeiterbildungskteilnehmerInnen : 30 €
Fortbildungspunkte: 6

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Workshop mit Prof. Dr.phil. Ralf T. Vogel
„Jungianische Essentials: Die Kernthemen der Analytischen Psychologie“
Samstag 11. März 2023 von 10:00 – 15:00 (3 DS)


C.G. Jung (1875-1961) entwickelte zu Beginn des letzten Jahrhunderts, heraus aus der damaligen Psychoanalyse, ein eigenständiges tiefenpsychologisches Denk- und Praxisgebäude, die analytische Psychologie. Dabei stützte er sich neben seinen umfangreichen Erfahrungen als Psychiater v.a. auf kultur- religions- und geisteswissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsansätze und auf die europäische sowie z.T. auch ostasiatische Philosophie. Das Seminar stellt die sechs zentralen Säulen der Analytischen Psychologie vor und stellt dar, wie sich daraus ein umfassendes Welt- und Menschenbild und gleichzeitig eine elaborierte klinische Theorie ableiten lässt.


Teilnehmerzahl: bis 16 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH
Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg
auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 80 €
APH-Mitglieder: 60 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen: 30 €
Fortbildungspunkte: 6

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Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Einführung in die Mentalisierungsbasierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie“


Freitag 03. November 2023 von 20:00 – 22:00 Uhr
Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath

Arzt für Psychosomatik und Psychotherapie, langjährig Professor an der Universität Witten/Herdecke, jetzt in Privtapraxis in Köln tätig. Er war Leiter der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am EVK Bergisch Gladbach. Gründungsmitglied des MBT-D-A-CH, der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Tageskliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G); Mitglied der DPV, IPA und DGPT sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM). Er ist Gruppenlehranalytiker (D3G), zusammen mit Yvonne Brandl Vorsitzender des Instituts für Gruppenanalyse und Mentalisieren (IGAM), Autor von zahlreichen Publikationen
zur Psychoanalyse, Psychosomatik, Gruppenanalyse und MBT sowie MBT-G. Herausgeber der Reihe „Mentalisieren in Klinik und Praxis“ sowie Autor des „Lehrbuchs Mentalisieren – Psychotherapien wirksam gestalten“ bei Klett-Cotta.


Der Vortrag am Abend vor dem Workshop ist nicht zwingend notwendig, wenn man nur den Workshop besuchen möchte – aber sehr hilfreich! Sie werden mit grundsätzlichen Überlegungen und Anwendungsmöglichkeiten der MBT bekannt gemacht und haben in jedem Fall eine gute Grundlage für den Workshop am Tag danach.

Teilnehmerzahl: bis 16 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH
Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg
auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 80 €
APH-Mitglieder: 60 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen: 30 €
Fortbildungspunkte: 6

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NEU: APH-SPEZIAL

Workshop mit Videos und Rollenspiel mit Dr. Ulrich Schultz-Venrath
„MBT zum Kennenlernen“


Samstag 04. November 2023 von 9:30 – 16:30 (4 DS)
Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath
Arzt für Psychosomatik und Psychotherapie, langjährig Professor an der Universität Witten/Herdecke, jetzt in Privtapraxis in Köln tätig. Er war Leiter der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am EVK Bergisch Gladbach. Gründungsmitglied des MBT-D-A-CH, der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Tageskliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G); Mitglied der DPV, IPA und DGPT sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM). Er ist Gruppenlehranalytiker (D3G), zusammen mit Yvonne Brandl Vorsitzender des Instituts für Gruppenanalyse und Mentalisieren (IGAM), Autor von zahlreichen Publikationen zur Psychoanalyse, Psychosomatik, Gruppenanalyse und MBT sowie MBT-G. Herausgeber der Reihe „Mentalisieren in Klinik und Praxis“ sowie Autor des „Lehrbuchs Mentalisieren – Psychotherapien wirksam gestalten“ bei Klett-Cotta.


Mentalisierungsbasierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie hat sich für die Behandlung von Patienten mit verschiedenen Persönlichkeitsstörungen, aber auch mit anderen psychischen und
psychosomatischen Störungen in verschiedenen Studien als hoch wirksam und wertvoll herausgestellt. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass bestimmte, empirisch begründete prämentalistische Modi erst durch spezifische therapeutische Interaktionstechniken verändert werden können. An Videos und Rollenspielen werden die Dimensionen des Mentalisierens ebenso dargestellt und
geübt wie Interaktionen, um aus den prä-mentalistischen Modi herauszukommen.

Teilnehmerzahl: bis 16 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH
Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg
auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 120 €
APH-Mitglieder: 100 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen: 50 €
Fortbildungspunkte: 8

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