Willkommen…

…bei der APH, der Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie & Psychosomatik Hamburg e. V. und der Akademie für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse Hamburg, APH gGmbH.

Seit 1990 bietet die APH gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Aus- und Weiterbildung für ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen und SozialpädagogInnen in folgenden Bereichen an:

  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Erwachsene sowie Kinder –und Jugendliche)
  • Psychoanalyse (Erwachsene sowie Kinder- und Jugendliche)
  • Gruppenpsychotherapie

Die APH ist ein Aus- und Weiterbildungsinstitut mit der staatlichen Anerkennung (nach Psychotherapeutengesetz und gemäß der Hamburger Ärztekammer) und freies Institut der DGPT.

Außerdem werden vom Beirat der APH für bereits Approbierte (akkreditierte) Fortbildungsveranstaltungen angeboten, die auch KandidatInnen und interessierten Laien offen stehen.

Die APH hat eine schulenübergreifende, integrative Ausrichtung. Das bedeutet, dass die verschiedenen relevanten psychoanalytischen Schulen und Strömungen in Theorie und Praxis repräsentiert sind. Auch das gemeinsame Lehren und Lernen von Psychologen, Pädagogen und Ärzten ist uns in langer Tradition sehr wichtig.

Es besteht eine langjährige und positive Kooperation mit den ansässigen psychosomatischen Kliniken und Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, so dass gute Möglichkeiten für die ausbildungsrelevanten Praktika gegeben sind.

Aktuelle Infos

Psychodynamischen Tage – 10. – 14. Juni 2019

Die „Psychodynamischen Tage“ (kurz: PdT) auf Langeoog wurden 2016 bis 2018 von den hunderten Teilnehmenden begeistert aufgenommen und ermöglichen auch 2019 durch den geschützten, weil abgegrenzten und abgrenzbaren Raum der Insel einen intensiven Dialog zwischen Fachkollegen, Lehrenden und Lernenden.

Melden Sie sich jetzt an unter
https://www.albertinen.de/einrichtungen_angebote/albertinen_akademie/pdt-langeoog

Die APH ist Mit-Organisatorin der PdT, daher kann auch in diesem Jahr allen KandidatInnen ein Rabatt von 50% eingeräumt werden.


Fortbildung mit Film im Rahmen der APH

Dr. Theo Piegler

Freitag, 21. Juni 2019 – 20:00 – 22:00 Uhr

Der Film spielt im New York der 1990er Jahre, als in dieser Stadt die Aidswelle ihren Höhepunkt erreichte. Schonungslos verfolgt er einen Tag im Leben einer Gruppe von Teenagern, die sich die Zeit mit Trinken, Drogenkonsum, Skaten, Kleinkriminalität und Sex vertreiben. Der Streifen ist harte Kost, eben ein typischer Skandalfilm. Dennoch: 1995 wurde er für die Goldene Palme der Internationalen Filmfestspiele von Cannes vorgeschlagen. D.h. die Geister scheiden sich an ihm.

Dr. Hannes König, Psychoanalytiker in Berlin und ich haben zu dem Thema „Skandalfilm? – Filmskandal!“ ein Buch herausgegeben, das demnächst im Springer-Verlag erscheinen wird. „Kids“ ist darin abgehandelt. Uns war aufgefallen, dass das zentrale Thema der klassischen Psychoanalyse der Konflikt ist, PsychoanalytikerInnen in den letzten Jahrzehnten, seit sie den Film als Sujet für sich (wieder-)entdeckt haben, sich aber kaum für skandalträchtige Filme interessiert haben. Dabei macht doch kein Film unser „Verlangen“ nach dem Abscheulichen, unsere Sehnsucht nach dem Aufregenden und unser Begehren nach dem Grenzwertigen so deutlich wie Skandalfilme. Die öffentlich geteilte Empörung alleine signalisiert ja schon, wie sehr diese Filme in unserem „Unbewussten“ auf „Anklang“ stoßen: Denn knüpften sie nicht an irgendetwas Verborgenes in uns an, würden sie uns kalt lassen … Die Diskussion an diesem Abend dürfte spannend werden!

Teilnehmerzahl: keine Begrenzung

Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses

Gebühr für Vortrag: 12,- €

WeiterbildungskandidatInnen der APH: 8,- €

Fortbildungspunkte: 2

Anmeldung: nicht erforderlich


Vortrag „Fundierte Vielfalt in der psychodynamischen Psychotherapie = Methodenintegration?“

Dipl. Psych. Katharina Parisius, Fuldabrück

Freitag, 25. Oktober 2019 – 20:00 – 22:00 Uhr

Psychotherapie ist weit mehr als die Summe ihrer spezifischen Behandlungstechniken und diverser Beziehungsvariablen. Deshalb wird auf der einen Seite mit guten Argumenten das Modell einer allgemeinen Psychotherapie (Grawe 1995 u Nachfolger) diskutiert. Auf der anderen Seite gehen Befürworter empirisch fundierter, evidenzbasierter Psychotherapie-ansätze von verfahrens- oder störungsspezifischen Wirkfaktoren aus und priorisieren störungsspezifische Psychotherapieansätze. Angesichts differenter therapeutischer Haltungen und verschiedener Veränderungs- bzw. Behandlungstheorien innerhalb eines psychodynamischen Behandlungstechnikspektrums lässt sich dazu eine übergeordnete Therapie-(Meta)Theorie kaum noch bestimmen. Es empfiehlt sich, den Begriff „Schule“ für die behandlungspraktische Orientierung weitgehend aufzugeben.

Mit dem Zusammenführen einzelner Behandlungselemente werden Synergieeffekte genutzt, aber es entstehen auch neue Konzepte höherer Komplexität – analog zum steten Wandel in Religion, Kultur und Gesellschaft.

Für die therapeutische Praxis stellt sich die orientierende Frage:

 „W a s tue i c h psychotherapeutisch w i e mit w e m und w a r u m?

Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses

Gebühr für Vortrag: 12,- €

WeiterbildungskandidatInnen der APH: 8,- €

Fortbildungspunkte: 2

Anmeldung: nicht erforderlich


Vortrag Intersubjektivität und Antwort auf die Anrede des Patienten

Herrn Dr. med. W. Kämmerer, Hannover

Freitag, 15. November 2019 -19:30 – 22:00 Uhr

Diagnostik und Fokusformulierung in der psychodynamischen Psychotherapie

Aus der spontanen Kontaktaufnahme der Szene von Patient und Behandler eröffnet sich der Zugang zum inneren Erleben des Patienten. Darin bilden sich zentrale Beziehungserfahrungen und die Erwartungen und Befürchtungen an den Behandler ab. Diese zumeist unbewussten und affektgeladenen Aspekte des aktuellen Anliegens des Patienten werden primär intersubjektiv erlebt. Sie müssen gemeinsam in bedeutungsvolle Sprache übersetzt werden. Aus Erstgespräch und Szene lassen sich Hypothesen zum zentralen Beziehungskonflikt formulieren. Der Fokus kann als intersubjektiv gewonnene Hypothese gesehen werden, welche die zentralen Themen und Erwartungen für die therapeutische Arbeit in einem Satz bündelt. Der Fokus ist die Antwort des Behandlers auf das primär sprachlose Leid des Patienten. Die Validität des Fokus wird an den Bewegungen der Vitalität und der Leitsymptomatik sichtbar. Dies soll im Seminar dargestellt, Möglichkeiten und Grenzen dieses Vorgehens besprochen werden. Vorkenntnisse und Erfahrungen in diagnostischen Erstgesprächen, Erkennen von Übertragung und Gegenübertragung und der Psychodynamik anhand der Szene sind sehr hilfreich.

Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses

Gebühr für Vortrag: 12,- €

WeiterbildungskandidatInnen der APH: 8,- €

Fortbildungspunkte: 2

Anmeldung: nicht erforderlich


Workshop zum Vortrag – Supervision zum psychodynamischen Fokus

Dr. med. W. Kämmerer, Hannover

Samstag, 16. November 2019 – 09:30 – 14:00 Uhr

Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses

Teilnehmerzahl: bis 16 Personen

Gebühr für Vortrag: 40,- €

WeiterbildungskandidatInnen der APH: 25,- €

Fortbildungspunkte: 6


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