Willkommen…

…bei der APH, der Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie & Psychosomatik Hamburg e. V. und der Akademie für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse Hamburg, APH gGmbH.

Seit 1990 bietet die APH gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Aus- und Weiterbildung für ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen und SozialpädagogInnen in folgenden Bereichen an:

  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Erwachsene sowie Kinder –und Jugendliche)
  • Psychoanalyse (Erwachsene sowie Kinder- und Jugendliche)
  • Gruppenpsychotherapie

Die APH ist ein Aus- und Weiterbildungsinstitut mit der staatlichen Anerkennung (nach Psychotherapeutengesetz und gemäß der Hamburger Ärztekammer) und freies Institut der DGPT.

Außerdem werden vom Beirat der APH für bereits Approbierte (akkreditierte) Fortbildungsveranstaltungen angeboten, die auch KandidatInnen und interessierten Laien offen stehen.

Die APH hat eine schulenübergreifende, integrative Ausrichtung. Das bedeutet, dass die verschiedenen relevanten psychoanalytischen Schulen und Strömungen in Theorie und Praxis repräsentiert sind. Auch das gemeinsame Lehren und Lernen von Psychologen, Pädagogen und Ärzten ist uns in langer Tradition sehr wichtig.

Es besteht eine langjährige und positive Kooperation mit den ansässigen psychosomatischen Kliniken und Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, so dass gute Möglichkeiten für die ausbildungsrelevanten Praktika gegeben sind.

Aktuelle Informationen

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation überdenken wir kontinuierlich alle Veranstaltungen.

Momentan sind geplant:

Semesterabschluss mit Fall-Vortrag

Die Bedeutung intersubjektiver und impliziter Prozesse in der psychodynamischen Psychotherapie

Michael Klöpper

26.01.2022 um 20:00 Uhr

 

Teilnehmerzahl: keine Begrenzung
Ort: online- zoom
Fortbildungspunkte: 2

zur Anmeldung


ACHTUNG verschoben – Neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben – D3G2. Gruppenlehranalytiker*innenkonferenz

28. – 29. Januar 2022 an der APH

Anmeldung: Sie sind verbindlich angemeldet, wenn Sie Ihre Anmeldung per E-Mail mitgeteilt haben (an: geschaeftsstelle@d3g.org) und den Tagungsbeitrag von € 50,00 auf das Konto (D3G) überwiesen haben:
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE06 3006 0601 0008 6942 57
BIC: DAAEDEDD
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 10.01.2022.


Anfragen richten Sie bitte an:
Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und
Gruppenpsychotherapie (D3G)
Geschäftsstelle
E-Mail: geschaeftsstelle@d3g.org
www.d3g.org


Im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH „Zur Konjunktur von Verschwörungstheorien in Krisenzeiten“
Psychoanalytische Überlegungen zum Nutzen und Nachteil individueller und kollektiver Sinnstiftung

Freitag 18.02.2022 von 20-22 Uhr
Dr. phil. Bernd Nitzschke, Düsseldorf

Diplom-Psychologe – Psychoanalytiker (DGPT), Psychologischer Psychotherapeut in eigener
Praxis in Düsseldorf; Lehranalytiker, Supervisor und Dozent am Institut für Psychoanalyse
und Psychotherapie Düsseldorf


Wann und warum haben Verschwörungstheorien (wieder) Hochkonjunktur? In Krisenzeiten, in denen die von ‚höheren Mächten‘ (der Kirche, der weltlichen Obrigkeit oder auch ‚der‘ Wissenschaft) bislang vorgegebenen Narrative nicht (mehr) ausreichen, um die Welt – oder gar die Weltgeschichte – als sinnvolle und zweckgerichtete Ordnung erscheinen zu lassen, schlägt die Stunde charismatischer ‚Führer’, die vorgeben, die chaotisch erlebte Welt neu ordnen zu können. Sie bieten (ideologisch unterschiedlich begründete) Formen der Aggressionslenkung und Wutabfuhr an, mit deren Hilfe die archaischen Ängste und die damit einhergehende Hilflosigkeit der Menschen in Schach gehalten beziehungsweise Herrschaftsinteressen unterworfen werden. Auf diese Weise sollen das Erleben von Selbstwirksamkeit und das Selbstwertgefühl neu justiert werden. Der Nutzen und die Nachteile derartiger Selbstvergewisserungsversuche werden mit Rückgriff auf psychoanalytische Erklärungsansätze anhand ausgewählter Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart erörtert. Bernd Nitzschke ist Mitherausgeber der Zeitschrift Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Psychoanalyse und zur politischen Psychologie – u. a.: Die Psychoanalyse Sigmund Freuds. Konzepte und Begriffe (Wiesbaden 2011); Jüdische Identitäten in Deutschland nach dem Holocaust (hrsg. zs. mit R. Kaufhold), Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung 16, 2012; Psychoanalyse in der Türkei – Celal Odağ zum 85. Geburtstag (hrsg. zs. mit B. von der Stein), Psychoanalyse – Texte zur Sozialforschung 21, 2017. Weitere Veröffentlichungen im Internet unter:
http://werkblatt.at/nitzschke/


Teilnehmerzahl: unbegrenzt
Ort: online
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen: 10 €
Fortbildungspunkte: 2

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Semestereröffnung mit Fall-Vortrag

Bettina Gehle

23.02.2022 um 20:00 Uhr

Teilnehmerzahl: keine Begrenzung
Ort: online- zoom
Fortbildungspunkte: 2

 

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Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Anders sein macht krank?“


Freitag 25.03.2022 von 20 – 22 Uhr
Dr. med. Wolfgang Kämmerer


Jeder ist eingebettet in den sozio-kulturellen Kontext seiner Zeit, seiner Familie und seiner selbst gewählten Bezugsgruppe, ist immer Teil von Beziehungen, muss sich anpassen, um zu kooperieren. Menschen ähneln einander und doch ist jeder dem Anderen zugleich ein Anderer, fremd, bleibt ihm fremd. Gruppen nivellieren sich auf ein Niveau, das dem Durchschnitt der Mehrheit entspricht. Abweichende, zu kritische Meinungen sind unerwünscht, müssen zurückgewiesen werden, damit der
Zusammenhalt der Gruppe nicht in Fragen gestellt wird. Je bedrohlicher diesbezüglich eine andere Meinung ist, desto entschiedener die Zurückweisung. Doch jeder ist anders, keine zwei sind gleich. Jedem steht eine Mehrheit an Anderen und deren Wortführer gegenüber. Für „Ausreißer nach unten“, die nicht so leicht mitkommen, wird das Niveau des Vorgehens und der erstrebten Leistung solange abgesenkt, bis sich alle dazugehörig fühlen. Was geschieht mit den Besonderen, die „nach oben“ ausreißen, den eher Stillen, Schnellen, Kreativen, hoch oder besonders Begabten? Gerade von ihnen erwartet man diese Anpassung, sie sollen genau das zu lassen, was sie auszeichnet, ihre Wissbegier, scheinbar Eindeutiges zu hinterfragen und
Unbekanntes zu erforschen, zu experimentieren auf eigene Weise, eben zu sein, wie sie – unfreiwillig, sie haben es sich nicht ausgesucht – sind. Wollen sie nicht als „elitär“, „abwegig“, auch als paranoid oder phobisch diskreditiert und ausgeschlossen werden, müssen sie sich fügen, anpassen, um nicht aufzufallen. Aber, wer sich nicht zeigen darf, so wie er ist, kann nicht als Person erkannt, anerkannt und respektiert werden. Anpassung bis zur Aufgabe der eigenen Wünsche und Bedürfnisse, des
eigenen Selbst ist die Folge aus Angst vor der lautlosen Stille des ausgeschlossen Seins. Resignierter Rückzug, Verbergen der eigenen Talente und Begabungen, die verkümmern, Leistungsverweigerung (underachievement) sind die Folge. Die daraus resultierende umfassende Selbstunsicherheit schlägt sich in allen Beziehungen und der gesamten Lebensführung nieder, macht letztlich in einem umfassenden Sinn ‚bio-psycho-sozial‘ krank. Kommen diese Menschen in Therapie, sind sie in aller Regel sehr höflich, zugewandt und zugleich verhalten, aufmerksam, erfassen leicht die Regeln und das Vorgehen, passen sich an bis zur Karikatur, lassen den Anderen nicht aus den Augen, um eine mögliche Enttäuschung unbedingt zu vermeiden. Aggressive Themen, Wut, Hass, aber auch Sehnsüchte bleiben aus der Beziehung, werden rationalisiert oder – seltener – provokant agiert. Die Angst des Patienten, nicht sein zu dürfen, wie er ist, womöglich intelligenter, führt zu Überanpassung und dadurch zur Entleerung der Beziehung und Stillstand des Prozesses. Dies stellt eine große Herausforderung dar. Nach einem Überblick über die Problematik soll dies unter klinischen und behandlungstechnischen Aspekten diskutiert werden.


Teilnehmerzahl: bis max. 30 Personen
Ort: APH
Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg
auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

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Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Was hilft?“ – Theorie, Empirie, Fakten


Freitag 29.04.2022 von 20:00 – 22:00 Uhr
Dr. Theo Piegler, Hamburg

Dozent, Lehrtherapeut und Supervisor an der APH


Eingangs wird kurz die Entwicklung der Psychotherapieforschung seit Freuds Zeiten bis heute skizziert. Dann werden die Ergebnisse der vergleichenden Psychotherapieforschung dargestellt und auf die „allgemeinen“ sowie die spezifischen Wirkfaktoren näher eingegangen, wie sie Wampold erstmals 2001 publiziert hat.


Dabei liegt in dem Vortrag der Schwerpunkt in erster Linie auf den psychodynamisch fundierten Therapieverfahren. Im Weiteren wird es um die Bedeutung von Placebo- /Suggestiveffekten im therapeutischen Prozess gehen. Es folgt eine Betrachtung des höchst bedeutsamen unbewussten mikro-affektiven Verhaltens von PatientIn und TherapeutIn. Danach wende ich mich den im Kontext mit Psychotherapie beobachtbaren neurobiologischen Veränderungen zu. Den Abschluss des umfänglichen Vortrags bildet ein Resumée als „Take- Home Message“ für psychodynamisch orientierte Aus- und WeiterbildungskandidatInnen sowie psychodynamisch fundiert arbeitende PsychotherapeutInnen.


Teilnehmerzahl: bis max. 30 Personen
Ort: APH
Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg
auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

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Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Institutionen und Machtmissbrauch

Wie können wir die Dynamik psychoanalytischer Institutionen verstehen?
Freitag 01.07.2022 von 20:00 – 22:00 Uhr
Dr. med Andreas Herrmann
M. A. (DGPT, DPG, IPA), Lehranalytiker und Supervisor der Akademie für Psychoanalyse
und Psychotherapie Münch0en


Die meisten Psychoanalytiker sind mit ihrer individuellen Berufstätigkeit überaus zufrieden, äußern sich aber häufig negativ über die institutionellen Bedingungen ihrer Tätigkeit. Um diesen Zwiespalt besser verstehen zu können, werde ich versuchen, die Dynamik psychoanalytischer Institutionen genauer in den Blick zu nehmen. Dazu gehe ich von einigen allgemeineren Überlegungen zu dieser Problematik aus, wobei ich auch neuere Diskussionsbeiträge einbeziehen werde.


Mit Hilfe soziologischer Konzepte versuche ich dann zu klären, was es bedeutet, wenn wir von Institutionen sprechen. Zuletzt gehe ich ausführlicher darauf ein, wie wir als Psychoanalytiker selbst unbewusst zu den Schwierigkeiten in unserer Zusammenarbeit beitragen. Das in der Tradition des Tavistockinstituts entwickelte Instrumentarium der psychodynamischen Organisationsberatung kann uns dabei helfen, die für unsere Institutionen spezifische Form von gesellschaftlich produzierter Unbewusstheit aufzuheben und unsere Organisationsstrukturen konstruktiv weiterzuentwickeln. Vortrag und Diskussion


Teilnehmerzahl: bis max. 30 Personen
Ort: APH
Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg
auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

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Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH „Institutionen und Machtmissbrauch – Wie können wir die Dynamik psychoanalytischer Institutionen verstehen?
Freitag 01.07.2022 von 20 – 22 Uhr
Dr. med Andreas Herrmann
M. A. (DGPT, DPG, IPA), Lehranalytiker und Supervisor der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München


Die meisten Psychoanalytiker sind mit ihrer individuellen Berufstätigkeit überaus zufrieden, äußern sich aber häufig negativ über die institutionellen Bedingungen ihrer Tätigkeit. Um diesen Zwiespalt besser verstehen zu können, werde ich versuchen, die Dynamik psychoanalytischer Institutionen genauer in den Blick zu nehmen. Dazu gehe ich von einigen allgemeineren Überlegungen zu dieser Problematik aus, wobei ich auch neuere Diskussionsbeiträge einbeziehen werde. Mit Hilfe soziologischer Konzepte versuche ich dann zu klären, was es bedeutet, wenn wir von Institutionen sprechen. Zuletzt gehe ich ausführlicher darauf ein, wie wir als Psychoanalytiker selbst unbewusst zu den Schwierigkeiten in unserer Zusammenarbeit beitragen. Das in der Tradition des Tavistockinstituts entwickelte Instrumentarium der psychodynamischen Organisationsberatung kann uns dabei helfen, die für unsere Institutionen spezifische Form von gesellschaftlich produzierter Unbewusstheit aufzuheben und unsere Organisationsstrukturen konstruktiv weiterzuentwickeln. Vortrag und Diskussion.


Teilnehmerzahl: bis max. 30 Personen
Ort: APH Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg – auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

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