Willkommen…

…bei der APH, der Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie & Psychosomatik Hamburg e. V. und der Akademie für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse Hamburg, APH gGmbH.

Seit 1990 bietet die APH gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Aus- und Weiterbildung für ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen und SozialpädagogInnen in folgenden Bereichen an:

  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Erwachsene sowie Kinder –und Jugendliche)
  • Psychoanalyse (Erwachsene sowie Kinder- und Jugendliche)
  • Gruppenpsychotherapie

Die APH ist ein Aus- und Weiterbildungsinstitut mit der staatlichen Anerkennung (nach Psychotherapeutengesetz und gemäß der Hamburger Ärztekammer) und freies Institut der DGPT.

Außerdem werden vom Beirat der APH für bereits Approbierte (akkreditierte) Fortbildungsveranstaltungen angeboten, die auch KandidatInnen und interessierten Laien offen stehen.

Die APH hat eine schulenübergreifende, integrative Ausrichtung. Das bedeutet, dass die verschiedenen relevanten psychoanalytischen Schulen und Strömungen in Theorie und Praxis repräsentiert sind. Auch das gemeinsame Lehren und Lernen von Psychologen, Pädagogen und Ärzten ist uns in langer Tradition sehr wichtig.

Es besteht eine langjährige und positive Kooperation mit den ansässigen psychosomatischen Kliniken und Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, so dass gute Möglichkeiten für die ausbildungsrelevanten Praktika gegeben sind.

Aktuelle Informationen

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation überdenken wir kontinuierlich alle Veranstaltungen.

Momentan sind geplant:

Semesterabschluss Ss22 mit Vortrag – Mittwoch, den 29. Juni 22 um 20.00 Uhr

Ferenczis Konzept der Orpha zum Verständnis von früh traumatisierten Menschen

Dr. Isolde de Vries, Dozentin, Supervisorin, Lehrtherapeutin der APH

Nach einer kurzen Einführung über Leben und Werk von Sándor Ferenczi (1873 – 1933) möchte ich sein Konzept der Orpha vorstellen, welches er in seinem Klinischen Tagebuch dargelegt hat. Die kreativen Ideen von Ferenczi können auch heute noch hilfreich sein zum Verständnis von früh traumatisierten Menschen und ihrer Behandlung.

Literatur Sándor Ferenczi: Ohne Sympathie keine Heilung. Das klinische Tagebuch von 1932. Fischer TB, Frankfurt/M, 1999.

Teilnehmerzahl: offen
Ort: online – zoom

zur Anmeldung


Semestereröffnung Ws22 mit Vortrag – Mittwoch, den 14. September 2022 um 20.00 Uhr

Dipl. Soz. Dagmar Lehmhaus, Dozentin an der APH

Teilnehmerzahl: offen
Ort: online – zoom

zur Anmeldung


Fortbildung mit Film
„Joker“ (Regie: Todd Phillips; USA 2019)


Freitag 16.09.2022 von 20-23 Uhr
Dr. Theo Piegler, Hamburg Dozent, Lehrtherapeut und Supervisor an der APH


Der Film ist eine Produktion von Warner Brothers, zu deren Imperium auch DC-Comics, ein bekannter Comic-Verlag, gehört. „Joker“ ist eine Comicverfilmung von Todd Phillips aus dem Jahr 2019, „basierend auf Figuren aus dem DC-Universum“. Trotz einer Reihe von Anspielungen ist der Film aber ein ganz eigenständiges Werk. Ende August 2019 hatte er bei den Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere, wo er den „Goldenen Löwen“ gewann. Schon ehe er dann in die Kinos kam, hat er für viel Aufregung gesorgt. Ob die Figur des Jokers im aktuellen gesellschaftlichen Klima nicht eine Zumutung sei, warum man diese Geschichte überhaupt erzählen müsse, Amerika erlebe schließlich einen Gewaltakt von einem Typen wie Arthur Fleck, dem Protagonisten also, praktisch jede zweite Woche. Die „Süddeutsche Zeitung“ brachte es auf den Punkt: „Ein Meisterwerk, schreiben die einen; die Glorifizierung eines Massenmörders die anderen“. Der Film hat einen Traumstart hingelegt und bis Ende 2019 schon über 994 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit ist er auf dem besten Weg, der erfolgreichste nur für Erwachsene zugelassene Blockbuster aller Zeiten zu werden. Was ist das Mysterium dieses polarisierenden Films, der die Geschichte eines als Clowns tätigen Mannes zeigt, der u.a. an einer Pseudobulbärparalyse leidet, die ihn gerade in Stresssituationen – völlig situationsinadäquat – lauthals loslachen lässt? Persönlich immer wieder gedemütigt und belogen, wird er, nachdem auch noch seine Therapie staatlicherseits gestrichen wird, zum Mörder und setzt ungewollt eine gesellschaftliche Bewegung in Gang, bei der sich in der unwirtlichen Megacity Gotham
die Armen gegen die Reichen auflehnen.

Anschließend Diskussion


Teilnehmerzahl: bis max. 30 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

zur Anmeldung



Fortbildung mit Film „Der Fall Wilhelm Reich“. Österreich 2012.
Regie: Antonin Svoboda. Darsteller: Karl Maria Brandauer, Julia Jentsch Länge: 110 Min.
Freitag 28.10.2022 von 20-22 Uhr
Dr. phil. Bernd Nitzschke, Düsseldorf
Diplom-Psychologe – Psychoanalytiker (DGPT), Psychologischer Psychotherapeut. Autor.


Stichpunktartige Erläuterungen (ca. 15 min) wichtiger biographischer Zusammenhänge, die dem Verständnis des Films dienen, in dem – mit Rückschau auf sein Leben vor der Emigration – die
Geschehnisse der letzten Lebensjahre Wilhelm Reichs in die USA. gezeigt werden: Reich als Schüler Freuds in den 1920er Jahren; Reichs politisches Engagement (Psychoanalyse und Marxismus); Reichs Kampf gegen den Faschismus; Reichs Ausschluss aus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung; Reichs Orgontheorie; Verhaftung und Tod Reichs in einem Gefängnis in den USA.

Anschließend Diskussion


Teilnehmerzahl: bis max. 30 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

zur Anmeldung


Workshop mit Dr. Bernd Nitzschke zu Vortrag und Film
„Der Fall Wilhelm Reich“
Samstag 29.10.2022 von 10:00 – 16:00/ 10:00 – 13:00 Uhr (2 DS)

Vertiefung (Vortrag zur Werkbiographie Wilhelm Reichs mit Diskussion)


Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Wilhelm Reichs Werk und seiner Lebensgeschichte? Es geht dabei u. a. um folgende Fragen: Wie viele Traumata hätte Wilhelm Reich symptomfrei überstehen müssen, um sich und sein Werk davor zu bewahren, als verrückt abgestempelt zu werden?


1. Die Psychoanalyse im Dritten Reich
Warum wurde Wilhelm Reich nach Hitlers Regierungsantritt per Geheimbeschluss aus den psychoanalytischen Organisationen ausgeschlossen?


2. Die Aufarbeitung der Geschichte der Psychoanalyse im Dritten Reich nach 1945

• Wurde Wilhelm Reich nach 1945 von den Funktionären der Internationalen
Psychoanalytischen Vereinigung (IPV), der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV)
und der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) als Verfolgter des NS-Regimes
anerkannt?
• Wie würdigten die Repräsentanten der psychoanalytischen Institutionen Wilhelm Reichs
Widerstand gegen das nationalsozialistische Terrorregime?
• Gab es nach dem Ende des II. Weltkriegs Versuche, Wilhelm Reichs Widerstand gegen Hitler
mit Hinweis auf seine Persönlichkeit zu diskreditieren?
14.30-16.00 Uhr (1 DS)


3. Diskussion von Ausschnitten aus Wilhelm Reichs „Massenpsychologie des Faschismus“
(1933) (das gesamte Hörbuch dauert ca. 2 Stunden).


Teilnehmerzahl: bis 16
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 80 €
APH-Mitglieder: 60 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen: 30 €
Fortbildungspunkte: 6

zur Anmeldung


Fortbildung mit Film
„Ich bin dein Mensch“ Länge: 105 Minuten


Freitag 20.01.2023 von 20-22 Uhr
Dr. med. Gabriele Ramin, Hamburg


Teilnehmerzahl: bis max. 30 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 15 €
APH-Mitglieder: 12 €
WeiterbildungskteilnehmerInnen : 10 €
Fortbildungspunkte: 2

zur Anmeldung


Workshop mit Prof. Dr.phil. Ralf T. Vogel
„Jungianische Essentials: Die Kernthemen der Analytischen Psychologie“


Samstag 11.03.2023 von 10 – 15:00


C.G. Jung (1875-1961) entwickelte zu Beginn des letzten Jahrhunderts, heraus aus der damaligen
Psychoanalyse, ein eigenständiges tiefenpsychologisches Denk- und Praxisgebäude, die Analytische
Psychologie. Dabei stützte er sich neben seinen umfangreichen Erfahrungen als Psychiater v.a. auf
kultur- religions- und geisteswissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsansätze und auf die
europäische sowie z.T. auch ostasiatische Philosophie. Das Seminar stellt die sechs zentralen Säulen
der Analytischen Psychologie vor und stellt dar, wie sich daraus ein umfassendes Welt- und
Menschenbild und gleichzeitig eine elaborierte klinische Theorie ableiten lässt.

Teilnehmerzahl: bis 16 Personen
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH – Seewartenstraße 10 Haus 4 in 20459 Hamburg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses
Gebühr: 80 €
APH-Mitglieder: 60 €
WeiterbildungskteilnehmerInnen : 30 €
Fortbildungspunkte: 6

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